15.08.2025, Bei der 55. Ausgabe der Paris Air Show (SIAE) im vergangenen Juni kündigten Air France-KLM und
Groupe ADP eine verstärkte Partnerschaft namens Connect France an, die darauf abzielt, das
Passagiererlebnis am Flughafen Paris-Charles de Gaulle zu verbessern. Diesen Sommer startet die
erste konkrete Initiative in Paris: ein System, das Transferpassagieren je nach der für ihren
Anschlussflug zur Verfügung stehenden Zeit Vorrang einräumt.
Jeden Tag befördert Air France bis zu 140’000 Passagiere, von denen fast die Hälfte über den Hub am Flughafen Paris-Charles de Gaulle weiterfliegt. Um ihnen den Transit durch den Flughafen zu erleichtern, hat die Groupe ADP eine spezielle Route eingerichtet, die nun mit einem komplett neu gestalteten mehrsprachigen Beschilderungssystem ausgestattet ist.
Und obwohl der Flugplan von Air France so optimiert ist, dass sowohl Passagiere als auch ihr Gepäck reibungslos umsteigen können, kann es aufgrund unvorhergesehener Umstände manchmal zu einer Verkürzung der Umsteigezeit kommen.
Wenn nun die Umsteigezeit unter einen bestimmten Schwellenwert fällt (z. B. 45 Minuten für einen Flug von Toulouse nach New York JFK mit Ankunft am Terminal 2F und Abflug vom Terminal 2E Halle K), wird automatisch ein Prioritätsverfahren für die betroffenen Passagiere ausgelöst – ohne dass diese etwas unternehmen müssen.
Konkret funktioniert dieses System wie folgt:
Das Ziel besteht darin, die Wartezeiten an den Kontrollpunkten zu minimieren und sicherzustellen, dass die Passagiere ihr Gate innerhalb der vorgegebenen Zeit erreichen können. Dieses System basiert auf dem Austausch von Echtzeitinformationen zwischen Air France, Groupe ADP und seinem Dienstleister. Zu den ausgetauschten Daten gehören:
Diese Initiative mit dem Namen «Short Connection Pass» ist die erste konkrete Umsetzung von Connect France.
«Einen Monat nach der Unterzeichnung von Connect France verdeutlicht diese Initiative perfekt unser gemeinsames Ziel mit der Air France-KLM- Gruppe: die Passagierströme zu optimieren und Paris-Charles de Gaulle zu einem noch effizienteren und attraktiveren Drehkreuz zu machen. Der Short Connection Pass ist für Passagiere einfach und betrieblich effektiv – ein echter Fortschritt bei der Verbesserung des Reiseerlebnisses», sagte Regis Lacote, stellvertretender Generaldirektor für Betrieb und Innovation, Direktor des Flughafens Paris- Charles de Gaulle.
«Die Unterstützung unserer Fluggäste und die Erleichterung ihrer Reise haben für uns oberste Priorität. Der Hub von Air France am Flughafen Paris-Charles de Gaulle ist bereits heute der leistungsstärkste in Europa, was die verfügbaren Anschlussmöglichkeiten angeht. Dank dieser gemeinsamen Initiative mit der Groupe ADP stärken wir seine Attraktivität weiter und bekräftigen unser Ziel, Paris-Charles de Gaulle zu einem der weltweit führenden Drehkreuze zu machen», erklärte Alain-Hervé Bernard, Executive Vice President für Betrieb und Cargo bei Air France.
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Air France repräsentiert Frankreich seit 1933 weltweit. Mit Aktivitäten in den Bereichen Passagierbeförderung, Frachttransport und Flugzeugwartung ist Air France eine wichtige Akteurin im Luftverkehr. Mehr als 40'000 Mitarbeitende setzen sich täglich dafür, jeder Kundin und jedem Kunden ein einzigartiges Reiseerlebnis zu bieten.
Air France, KLM Royal Dutch Airlines und Transavia bilden die Air France-KLM-Gruppe. Die Gruppe stützt sich auf ihre leistungsstarken Drehkreuze in Paris-Charles de Gaulle und Amsterdam-Schiphol, um ein umfangreiches internationales Streckennetz anzubieten. Ihr Vielfliegerprogramm Flying Blue hat über 30 Millionen Mitglieder. Air France und KLM sind Mitglieder der SkyTeam-Allianz, der insgesamt 19 Fluggesellschaften angehören.
Air France hat sich ehrgeizige Ziele im Bereich der nachhaltigen Entwicklung gesetzt und arbeitet daran, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren und Projekte zu unterstützen, die Kohlenstoff aus der Atmosphäre in natürlichen Kohlenstoffsenken absorbieren und speichern. Im Rahmen des Programms «Air France ACT» hat sich das Unternehmen verpflichtet, seine CO2-Emissionen pro Passagierkilometer bis 2030 um 30 Prozent gegenüber 2019 zu reduzieren. Dieses Ziel wird durch umfangreiche Investitionen in die Flottenerneuerung mit treibstoffeffizienteren Flugzeugen, die Entwicklung und Verwendung von nachhaltigerem Flugtreibstoff und die allgemeine Einführung von Ökopilotierung unterstützt.
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